Im Salon

Im Salon | Kaffeehaussitzer

Das Herzstück des Literaturblogs Kaffeehaussitzer sind die Buchvorstellungen und Buchbesprechungen. Aber darüber hinaus gibt es auch immer wieder andere Beiträge. Meistens haben sie irgendeinen Bezug zur Welt der Bücher und der Literatur, aber nicht nur. Es sind zum Beispiel Texte über eine Zeile meines Lieblingssongs, über das Unterwegssein, über das Abbrechen von Lektüren, über die Verheerungen, die unser Konsumverhalten anrichtet, über das Verschwinden der Leichtigkeit, über papiergewordene Geschichte, über die Magie des Vorlesens und über vieles andere mehr. Diese Texte sind mit der Rubrik »Salon« gekennzeichnet. 

»Salon (franz., spr. -óng), Saal, dann größeres Gesellschafts- oder Empfangszimmer; danach Bezeichnung der Gesellschaft, die sich an festgesetzten Tagen zu literarischer und ästhetischer oder musikalischer Unterhaltung bei solchen Personen versammeln, die einen S. halten.« So ist es nachzulesen in der 6. Auflage von »Meyers Großes Konversationslexikon«, die zwischen 1905 und 1909 veröffentlicht wurde. Sie gilt als ein Höhepunkt der Lexikongeschichte im deutschsprachigen Raum und war eines der prächtigsten Werke jener Zeit. 

Ich mag dieses Wort sehr, es klingt altmodisch und zeitlos zugleich. Daher ist dies hier der Salon des Blogs Kaffeehaussitzer, dessen Türen nicht nur an »festgesetzten Tagen« für Besucher offen stehen, sondern immer. Hier gibt es eine Übersicht über all die Texte, die keine Buchvorstellungen sind. Viel Spaß beim Flanieren und Lesen. 


Die Geschichten im Kopf
Ein kurzes Gespräch mit einem Fensterputzer hat mir klar gemacht, was uns Leser alle miteinander verbindet. 

Die Welt der Buchblogs
Das Bloggen über Bücher: Wie es anfing und was sich alles daraus entwickelte.

Besuch im Bücherschloss
Ein besonderer Ort: Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. Bericht eines Besuchs.

Ein Buch für Herrn Merz. Mit einem Brief.
Beim Buch »Die Entscheidung« von Jens Bisky dachte ich: Das sollte Herr Merz lesen. Also habe ich es ihm geschickt. Mit einem Brief.

Hundert beste Bücher: Der ZEIT-Kanon
Die ZEIT-Bibliothek der Weltliteratur wurde nach über 40 Jahren neu zusammengestellt: Die 100 besten Bücher. Eine Checkliste.

Das Haben-Müssen-Gen
Über das Kommen und Gehen im Bücherregal und die ganz besondere Ausstrahlung alter Werke.

Abgebrochene Bücher
Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, um die Lektüre eines Buches abzubrechen. Ein paar persönliche Beispiele.

Fünfzehn Bücherfragen
Fünfzehn Bücherfragen ergeben fünfzehn Buchtipps. Mit etwas Mogelei sogar ein paar mehr.

Apokalypse, Sinnsuche und Literatur
Die Apokalypse als ein literarischer Text, kraftvoll, wuchtig, finster und rätselhaft; auf eine surreale Weise dystopisch.

So viele Bücher, so wenig Zeit
Ein kurzer Dialog macht »About Time« zu einem meiner Lieblingsfilme. Es geht natürlich um Bücher.

Ein Wort zum Selfpublishing
Warum ich ausschließlich Bücher lese, die in einem Verlag erschienen und in einer Buchhandlung erhältlich sind.

Das Verschwinden der Leichtigkeit
Ein Bildband vom Bau des Eiffelturms katapultierte mich zurück in eine Erinnerung, die auf traurige Weise ins Heute passt.

Papiergewordene Geschichte, Teil zwei
Bücher sind nie einfach nur gedruckte Texte, sie sind Objekte der Zeit, in der sie veröffentlicht wurden und Zeugen der Geschichte.

Corona in der Literatur? Bitte (noch) nicht.
Romane über Corona? Das muss noch nicht sein, finde ich. Dazu gibt es die Auswertungen einer Twitter-Umfrage. (Twitter war zu der Zeit noch nutzbar)

Leïla Slimani über wahre »Cancel Culture«
Die eigentliche, die bedrohliche, die mörderische »Cancel Culture« – sie gibt es wirklich. Und wir müssen sie bekämpfen.

Alles anders?
Sieben Worte an der Wand eines Cafés haben mich vor ein paar Jahren bis ins Mark getroffen – und nie wieder losgelassen.

North Bridge, Edinburgh
Einmal war ich im richtigen Moment an der richtigen Stelle. In Edinburgh.

Lesestoff. Mit Erinnerungen.
Bedruckte Taschen sind oftmals keine Werbeträger, sondern Statements. Und manche davon mit Erinnerungen verbunden.

Über das Unterwegssein
Eine Erinnerung an das belebende Gefühl, unterwegs und weit weg von allem zu sein. Mit Büchern im Gepäck.

Mehr lesen, wissen, können
Das Leipziger Buchmännchen an der Prager Straße: Ein Photo und seine Geschichte.

Papiergewordene Geschichte, Teil eins
Über besondere Schätze: Bücher, die mich zum Teil schon sehr lange begleiten und die ich niemals weggeben würde.

»Der Feind steht rechts«
Eine der wichtigsten Reden aus der Zeit der Weimarer Republik. Und prophetische Worte, die Gültigkeit haben bis heute.

Über den Umgang mit Büchern
Ein Text über Bücherstapel, schiefgelesene Bücher, Heißgetränke beim Lesen und die schönste Frage, die sich Buchmenschen stellen können.

Eigentlich wollte ich nur über Bücher bloggen
Ein ganz persönlicher Rückblick auf die erste Kölner Literaturnacht.

Der Sessel
Wie der Anblick eines Sessels mitten in den Trümmern einer Industrieruine einen Tagtraum auslöste. Es ging – natürlich – um Bücher.

Die Bücher meines Lebens
Es sind fünfzehn Bücher, die in den ersten fünf Jahrzehnten meiner Leserbiographie die tiefsten Spuren hinterlassen haben. 

Die Präsenz der Bücher
Ein Fundstück aus dem ZEIT-Magazin: »Nur etwas, das gepflegt werden muss, das eine Präsenz hat, das Raum im Leben einnimmt, kann auch eine Bedeutung haben.«

Stadt der Geschichten
Wie ist das, wenn man tatsächlich an einem Ort ist, den man in seiner Phantasie schon so oft besucht hat? Ein Ankommen, vertraut und fremd gleichzeitig.

Literatur mit allen Sinnen
FLIP – Festa Literária Internacional de Paraty ist eines der wichtigsten und schönsten Literaturfestivals Südamerikas.

Norsk Litteraturfestival
Eine Literaturreise nach Oslo und zum Literaturfestival nach Lillehammer.

Die Einsamkeit des Lesers
Egal wo ich bin: Mit dem Aufschlagen eines Buches blende ich die Welt um mich herum aus und suche die gewollte Einsamkeit. Ein wunderbarer Luxus in unserer technikgetriebenen Zeit.

Provokation als Geschäftsmodell
Provokation als Geschäftsmodell? Rechte Verlage auf der Frankfurter Buchmesse und wie man damit umgehen kann.

Wir haben die Wahl. Jeden Tag.
Wir haben die Wahl: Kauft vor Ort ein und helft mit, durch euer Einkaufsverhalten die gesellschaftliche Erosion zu stoppen.

Ein Haus für die Literatur
Literatur und Leidenschaft, ein Ort der Begegnung und des Miteinanders: Ein Besuch im Literaturhaus Köln.

Bügeln mit Pearl Jam
Ein Text über das Unterwegssein, über Liebeskummer, das Älterwerden und die Vergänglichkeit. Und über den besten Song aller Zeiten.

»Unsere Demokratie muss die Fäuste oben halten«
Ein Gespräch mit Volker Kutscher über das Schreiben, über Zeitgeschichte, über Köln und Berlin. Und natürlich über Gereon Rath.

Zehn Fragen – neun Bücher
Fragen und Antworten zur eigenen Lesebiographie.

Viva la librería!
Ein spanisches Wortspiel, das perfekt wiedergibt, wieso es die Freiheit des Wortes ohne eine lebendige Buchkultur nicht geben kann.

Ein Tag bei Suhrkamp
Der Suhrkamp Verlag hatte zum Bloggertreffen eingeladen und #eintagbeisuhrkamp war ein spannender Besuch bei einem der großen deutschen Verlagshäuser.

Warum ich lese
Warum ich lese: Bücher lassen mich meinen Platz in der Welt finden. Immer wieder aufs Neue. In immer wieder neuen Welten.

Druckerschwärze und Digitalverlage
Noch den Geruch von Druckerschwärze in der Nase haben und mit Buchmenschen über Digitalprojekte reden.

Vom Verlag zur Marke
Den Jubilar vermissen oder: Was macht eigentlich einen Verlag aus? Gedanken anlässlich der 200-Jahr-Feier eines Kölner Fachverlags.

Die Buchhändler-Rose
Seit 1995 hängt an meinem Bücherregal eine getrocknete Rose. Nicht irgendeine, sondern meine Buchhändler-Rose.

Abgetaucht in der Lesearche
Vier Bücher, die ich sturmumtost und eingeschneit auf tausend Meter Höhe gelesen habe. In einem uralten Schwarzwaldbauernhof, wie in einer Lesearche.

Tod Einhundertsechsundfünfzig
»Tausend Tode schreiben« sammelt Texte aller Art, Prosa und Lyrik, Erfahrungsberichte und Essays, in unterschiedlichen Sprachen. Ein großartiges Textpanorama über den Tod.

Heiligabend mit John Dos Passos
John Dos Passos‘ grandioser Roman »Manhattan Transfer«, ein trister Weihnachtstag in Leipzig und eine gelungene Überraschung.

Die Gretchenfrage nach der Axt
Oder: Was ist »große Literatur«?

Eine Oase der Vergänglichkeit
Der Dorotheenstädtische Friedhof in Berlin wirkt wie ein Who is who der deutschen Kulturgeschichte auf kleinstem Raum.

O Captain! My Captain! Goodbye
»Der Club der toten Dichter« ist nicht nur ein Film. Sondern eine einzige Liebeserklärung an die Literatur, an die Poesie und an die Macht des Wortes.

Darf man Bücher wegschmeißen?
Bücher in das Altpapier? Eine polarisierende Frage. Meine Meinung: Weg mit den Leselebenszeitverschwendern und den Regalmeterblockierern.

Spurensuche im Graphischen Viertel
Das Graphische Viertel in Leipzig war das größte Zentrum des Buchdrucks und des Verlagsgeschäfts, das jemals existierte. Geblieben ist ein Mythos.

Am Anfang war das Wort
Der Räuber Hotzenplotz und eine Erinnerung an das Vorlesen in früher Kindheit. Eine Erfahrung, die ein ganzes Leseleben geprägt hat.

Wo ich Bücher kaufe. Und wo nicht.
Es gibt ziemlich viele Gründe, warum ich meine Bücher nicht beim Gemischtwarenhändler aus Seattle kaufe. Und das Gute: Ich muss es ja auch nicht. Einer der meistgelesenen Texte hier im Blog,

Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch
Gedruckte Bücher aus Papier können nicht ersetzt werden. Sie sind Teil meiner Identität.

Lyrik aus dem Hinterhalt
Bond. James Bond. Und ein überraschendes Lyrik-Erlebnis mit Lord Alfred Tennyson.

Kafkaesk in Prag
In Prag sein. In Cafés sitzen. Kafka lesen. Eine Woche lang.


Das ist er, der Salon des Kaffeehaussitzers. Die Türen stehen offen: Herzlich willkommen.