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Graphic Novels: Eine Bestandsaufnahme

Erst in den letzten zwei, drei Jahren habe ich die literarische Gattung der Graphic Novels für mich entdeckt. Nicht unbeteiligt daran waren die Blogs Muromez, Literaturen, Analog-Lesen und Papiergeflüster, die mich darauf neugierig machten. Und schnell habe ich dadurch staunend den Zutritt in eine mir bis dahin unbekannte Welt gefunden, eine Welt voller Überraschungen, vielseitig, bunt und spannend.

Dieser Prozess ist mir gerade bewusst geworden, als ich vor meinem Bücherregal stand, auf der Suche nach der nächsten Lektüre. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich inzwischen ein ganzer Stapel Graphic Novels darin angesammelt hat, wenn auch noch in bescheidenem Ausmaß; thematisch und künstlerisch vollkommen unterschiedliche Werke. Irgendwie ein guter Anlass für eine Bestandsaufnahme und eine kurze Vorstellungsrunde.

The Graphic Canon

Ein künstlerisches Highlight ist das zweibändige Werk „The Graphic Canon“, erschienen im Galiani-Verlag. Unterschiedlichste Graphic-Novel-Künstler zeichnen darin Ausschnitte aus Werken quer durch die gesamte Weltliteratur. Die Bandbreite reicht vom Gilgamesch-Epos bis zu „Das Bildnis des Dorian Gray“. Ein wilde, schon beinahe wahnwitzige Mischung aus Literatur und Stilrichtungen. Im Blog Muromez gibt es zwei Beiträge, die mehr darüber erzählen.

Henrik Rehr: Der Attentaeter

„Der Attentäter“ von Henrik Rehr war die erste Graphic Novel, die ich mir gekauft habe. Ich wurde darauf aufmerksam, als ich Literatur für das Leseprojekt Erster Weltkrieg zusammengestellt habe. „Der Attentäter“ erzählt die Geschichte des serbischen Terroristen Gavrilo Princip, der 1914 mit seinen Schüssen in Sarajewo den gesamten europäischen Kontinent in Brand steckte. Ein Satz daraus ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: „Wenn jemand mit dem Leben nicht zurechtkommt, wird er vermutlich immer etwas finden, für das es sich zu sterben lohnt.“ Heute leider aktueller denn je zuvor. Das Buch wurde schon vor zwei Jahren auf Kaffeehaussitzer ausführlich vorgestellt.

Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues

Thematisch knüpft die graphische Adaption von Erich Maria Remarques Klassiker „Im Westen nichts Neues“ durch Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel direkt an Henrik Rehrs „Der Attentäter“ an. „Im Westen nichts Neues“ ist ein Buch, das ich als Jugendlicher sehr intensiv gelesen habe – und es war wohl eines der ganz wenigen Bücher, die ich in dieser Zeit meines Lebens überhaupt las. Es war damals einer von mehreren Gründen, die mich mit dazu bewegt haben, einen Antrag auf Wehrdienstverweigerung abzugeben. Umso spannender ist es nun, nach so vielen Jahren dieses wohlvertraute Werk in einer ganz anderen Form kennenzulernen. Bilder, die trotz farbiger Umsetzung düster wirken, grobe Pinselstriche, die trotzdem unzählige Details herausarbeiten. Und dazu der nahezu vollständige Text des Romans sowie ein Nachwort mit geschichtlichen Hintergründen und der Rezeptionsgeschichte dieses so wichtigen und zeitlos aktuellen Buches über die Sinnlosigkeit des Krieges.

Joe Sacco: Die Schlacht an der Somme

Noch ein letztes Mal Erster Weltkrieg: Der Graphic-Novel-Künstler Joe Sacco beschreibt in seinem Werk „Der Erste Weltkrieg – Die Schlacht an der Somme“ die grauenvollen Geschehnisse an der Somme auf eine ganz besondere Weise. Es ist keine Graphic Novel im eigentlichen Sinne, sondern ein 6,66 Meter langes Leporello, das von links nach rechts betrachtet den blutigen ersten Tag dieses monatelangen Gemetzels eindrucksvoll schildert. Mehr zu diesem einzigartigen Kunstwerk gibt es in einem Beitrag hier auf Kaffeehaussitzer.

Herman Melville: Moby Dick

Noch einmal Weltliteratur, diesmal ganz anders. Herman Melvilles Geschichte von „Moby Dick“ und Kapitän Ahabs wahnsinniger Suche nach dem weißen Wal ist ja wohlbekannt. Dieser Wahnsinn wird in den schwarz-weißen Bildern des Künstlers Chabouté kongenial umgesetzt. Und auch wenn man als Leser natürlich weiß, wie die Geschichte ausgehen wird, zieht diese Graphic Novel einen immer wieder erneut in ihren Bann. Großartig!

Sven Regner: Herr Lehmann

Zur Entspannung geht es jetzt mit Sven Regeners „Herr Lehmann“ ins Kreuzberg des Jahres 1989. Zu diesem Buch muss ich nichts mehr sagen, wer schon öfters hier auf Kaffeehaussitzer zu Besuch war, weiß bestimmt, dass „Herr Lehmann“ eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist. Eines, dass ich seit dessen Erscheinen im 2001 jedes Jahr einmal gelesen habe. Tim Dinter hat die Geschicht perfekt in eine ganz eigene Bildsprache umgesetzt. Eine echte Bereicherung im Buchregal.

Volker Kutscher und Arne Jysch: Der nasse Fisch

Wieder Berlin, diesmal geht es ins Jahr 1929. Der Zeichner Arne Jysch hat Volker Kutschers brillanten Kriminalroman „Der nasse Fisch“ perfekt graphisch umgesetzt. Erst kürzlich stellte er bei einer Veranstaltung im Kölner Literaturhaus das Buch vor und redete über den Entstehungsprozess und die intensive Arbeit an dieser Graphic Novel. Ein Werkstattgespräch, über das ich hier auf Kaffeehaussitzer ausführlich berichtet habe.

Hans Hillmann und Dashiell Hammett: Fliegenpapier

Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Der Plakatkünstler Hans Hillmann hat die graphische Umsetzung der Kurzgeschichte „Fliegenpapier“ von Dashiell Hammett zwischen 1975 und 1982 geschaffen, in einer Zeit, als der Begriff „Graphic Novel“ noch gar nicht existierte. Es ist ein „gemalter Film noir“ – so bewirbt der Verlag dieses Werk und eine treffendere Beschreibung ist kaum möglich. Großformatige und ausschließlich ganzseitige Bilder erzählen mit minimalstem Texteinsatz eine brachial-düstere Story. „Fliegenpapier“ ist ein absoluter Prachtband, aufwendig hergestellt und ein echtes Sammlerstück.

Reinhard Kleist: Castro

Die Graphic-Novel-Biographie „Castro“ von Reinhard Kleist erzählt das Leben des kubanischen Revolutionsführers, über den Che Guevara einmal sagte: „Auf dieser Insel ist nur Platz für einen Individualisten. Ich bin der andere.“ In dem großen Castro-Special auf Kaffeehaussitzer habe ich dieses Buch bereits vorgestellt: „Reinhard Kleists Graphic Novel gibt mit ausdrucksstarken Zeichnungen das Leben Castros bis zum heutigen Tag und die Ereignisse auf Kuba wieder. Komplett in schwarz-weiß gehalten, wechseln sich großflächige, eher grob strukturierte Darstellungen ab mit detaillierten Porträts, in denen jede Gesichtsfalte zu erkennen ist. Anderes wiederum wird nur angedeutet oder in einem einzigen Detail wiedergegeben, was die Dramatik der Ereignisse unterstreicht – wie auch die Tristesse des Alltags in einer Mangelwirtschaft, umgeben von Spitzeln. Lebensmittelkarten statt Mojitos.“ Ein Werk, das mich sehr beeindruckt hat.

Vitali Konstantinov: FMD

Und noch eine Biographie. Als begeisterter Dostojewski-Leser kam ich natürlich nicht an der Graphic Novel „FMD“ von Vitali Konstantinov vorbei. Der Zeichner bietet uns einen wilden Ritt quer durch das Leben des großen russischen Autors. Graphiken mit unzähligen Details, die gekonnt biographische Details mit Bruchstücken aus seinen Romanen verknüpfen. Ein wahrer Bilderrausch, fast wie ein Fiebertraum. Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich durch die lesenswerte Besprechung im Blog Kapri-ziös.

Guillaume Sorel und Laurent Seksik: Die letzten Tage von Stefan Zweig

Am 23. Februar 1942 schieden Stefan Zweig und seine Frau Lotte Zweig durch Freitod aus dem Leben. In seinem Abschiedsbrief schrieb er die Worte: „Ich grüße alle meine Freunde! Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht. Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus.“ Ein großer Schriftsteller, leidenschaftlicher Pazifist und überzeugter Europäer hatte den Verlust seiner Welt und aller Werte, für die er Zeit seines Lebens eingestanden war, nicht ertragen. Das großartige Buch „Die Welt von gestern“, posthum erschienen, ist sein Vermächtnis. Der Zeichner Guillaume Sorel und der Texter Laurent Seksik beschreiben in ihrer Graphic Novel „Die letzten Tage von Stefan Zweig“ das Lebensende dieses Autors. Ähnlich wie in dem Film „Vor der Morgenröte“ wird die Vereinsamung Stefan Zweigs immer spürbarer, die Hoffnungslosigkeit eines Autors, der aus seiner sprachlichen Heimat vertrieben wurde, immer drückender. Absolute Leseempfehlung.

Eduard Torrents und Denis Lapière: Der Treck

Das Zeichner- und Texterduo Eduard Torrents und Denis Lapière erzählen in „Der Treck“ die Geschichte einer Familie, die durch ihre Flucht am Ende des Spanischen Bürgerkriegs auseinandergerissen wird. Es ist nicht nur eine dramatische Handlung; vielmehr thematisiert sie damit auch ein dunkles Kapitel der spanisch-französischen Geschichte. Als 1939 nach Francos Sieg tausende Anhänger der Republikaner um ihr Leben fürchten mussten, versuchten sie mit ihren Familien über die Pyrenäen nach Frankreich zu entkommen. Wo sie als mutmaßliche Kommunisten in Internierungslagern untergebracht, Männer von ihren Frauen getrennt wurden. Auch dieses Werk entdeckte ich durch die Recherche zu einem Leseprojekt, diesmal eines zum Spanischen Bürgerkrieg.

Hans Fallada und Jakob Hinrichs: Der Trinker

In seinem Roman „Der Trinker“ beschreibt Hans Fallada die Selbstzerstörung des alkoholabhängigen Kaufmanns Erwin Sommer. Ein Werk mit zahlreichen autobiographischen Bezügen, war Fallada doch selbst dem Rausch verfallen. Der Zeichner Jakob Hinrichs erzählt die Geschichte in einer unruhigen Bildsprache und verbindet sie gekonnt mit dem Leben Hans Falladas.

Henrik Rehr: Kubanischer Herbst

In der Graphic Novel „Kubanischer Herbst“ von Henrik Rehr treffen sich Mitte der 60er Jahre fünf Menschen in Havanna: Der dänische Kriegsreporter Jan Stage, der linke italienische Verleger Giangiacomo Feltrinelli, der französische Philosoph Régis Debray, der bolivianische Studentenführer Inti Peredo und Monika Ertl, die Tochter des Kameramanns von Leni Riefenstahl. Eng verknüpft mit dem Schicksal Che Guevaras erfahren wir die – vielleicht – wahre Geschichte einer Handvoll Idealisten, deren Aufbegehren gegen die Ungerechtigkeit unserer Welt erst in Hass, dann in Terror mündet.

Diese Graphic Novel ist mein bisher letzter Neuzugang gewesen; ich habe sie in einer kleinen, sympathischen Buchhandlung im Kölner Stadtteil Lindenthal gekauft. Ein, wie der Name schon vermuten lässt, durch und durch bürgerlicher Stadtteil mit hoher SUV-Dichte. Der Buchhändler meinte augenzwinkernd, dass sich dieses Buch bei ihm leider gar nicht verkaufen würde. Ein guter Grund, es umgehend als Spontanfund mitzunehmen. Es hat sich übrigens gelohnt.

So. Das ist also meine bescheidene Graphic-Novel-Sammlung. Es ist natürlich nur ein Anfang, also her mit Euren Tipps.

Ich bin gespannt.

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25 Kommentare

  1. Hallo Uwe,

    ich bin durch die liebe Nicci von Trallafittibooks auf deinen Blog und vor allem diesen Beitrag aufmerksam geworden.
    Ich entdecke gerade auch immer mehr Graphic Novels und Comics für mich, weshalb ich mich umso mehr über deine wahnsinnig interessante Bestandsaufnahme freue 😉
    Das ein oder andere durfte gleich auf die Wunschliste wandern, vielen lieben Dank dafür!

    Liebste Grüße <3 Jill

  2. Ein toller Beitrag! Arne Jysch wird im November im Zuge des Krimifestivals in Gießen sein und ich freue mich schon sehr auf die Veranstaltung. Der nasse Fisch habe ich schon gelesen und mehr als die Geschichte an sich hat mich begeistert, wie Arne Jysch den Zeitgeist so treffend in seine Bilder verpacken konnte.

    Falls dich Turings Geschichte interessiert, kann ich dir Turing von Robert Deutsch sehr empfehlen. Die Graphic Novel wird durch einen langen Kommentar ergänzt, die Zeichenstil etc. erklärt. Fand ich sehr wichtg und hilfreich und auch die Graphic Novel selbst ist sehr empfehlenswert.

    Liebe Grüße
    Jule

    • Vielen Dank für den Tipp, werde ich mir unbedingt mal anschauen. Bin gespannt, wie sich die Graphic Novel dem komplexen Charakter Turings nähert. Klingt auf jeden Fall schon einmal sehr interessant.

      Liebe Grüße

      Uwe

    • Guter Plan! Tardi muss natürlich sein. Und Igort kenne ich noch nicht, schaue ich mir mal an. Danke für den Tipp!

  3. Hey!
    Eben durch die Bücherkrähe auf deinen Beitrag aufmerksam geworden, vielen lieben Dank für die Tipps!
    Ich bin absoluter Comic/GN Neuling und bin immer auf der Suche für interessante Exemplare dahingehend.
    Konnte mir ein paar davon auf meiner Liste abspeichern.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    • Schön! Das freut mich sehr.
      Und wenn Du auch ein paar Tipps hast: Immer her damit.

      Liebe Grüße
      Uwe

  4. Wenn man sich vom leidigen Marketing-Begriff GraNo verabschiedet und sich dem Comic zuwendet, gibt es übrigens noch ein Füllhorn mehr an guten Titeln, die zudem weder historische Themen noch berühmte Literatur als Vorlage benötigen und dennoch ebenso anspruchsvoll sein können. Oder eben nicht. Und auch das kann sehr großartig, weil unterhaltend sein!
    Raus aus dem Bildungsbürger-Kanon, rein in die Comic-Welt!
    Freundliche Grüße,
    Vanessa
    Historikerin, Germanistin, Comic-Zeichnerin

  5. Pingback: Sonntagsleserin 06_2017 – Rückblick auf den Juni | Studierenichtdeinleben

  6. Das Buch über Stefan Zweig lacht mich doch sehr an.
    Ich habe allerdings noch zwei ungelesene GN hier liegen. Beide haben mit Klaviermusik zu tun: Piano Oriental und eines über das Leben von Glen Gould.
    Typische Urlaubsbücher, weil zu unhandlich um sie täglich mitzunehmen.
    Viele Grüße
    Silvia

    • Auch Dein Tipp klingt sehr verlockend – langsam müsste ich mir über zusätzliche Buchregale Gedanken machen…

      Viele Grüße

      Uwe

  7. Danke für deine tollen Tipps! Bei Graphic Novels bin ich noch immer am Entdecken, das hat mich lange Zeit nicht interessiert. Inzwischen spricht mich vor allem die künstlerische Umsetzung der Geschichten an. Von deinen Tipps reizt mich besonders „Die letzten Tage von Stefan Zweig“. Mein Tipp für dich stammt ebenfalls von einem französischen Team: „Humboldts letzte Reise“ von Vincent Froissard und Étienne Le Roux: eine fiktive Geschichte um den alten Alexander von Humboldt, der seinen in Südamerika verschollenen ehemaligen Reisegefährten Aimé Bonpland sucht. Ein Abenteuer mit surrealen, fast magischen Elementen, gezeichnet in düsteren Farben.

    • Das klingt nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Danke für den Tipp, das schaue ich mir mal näher an…

  8. Moin 🙂

    Vielen Dank für die Tipps – ich habe in letzter Zeit auch die Comics/Graphic Novels für mich entdeckt und bin noch am ausprobieren und „herumlesen“. Besonders Adaptionen von Klassikern haben es mir angetan – deshalb Danke besonders für diese Tipps!

    Falls Du etwas humorvolles magst, kann ich „Faust“ aus dem Carlsen Verlag empfehlen. Da kommt bald eine Rezension auf meinem Blog dazu. Ich als Goethefan war hin und weg – soviel sei verraten 😉

    Viele Grüße
    Sarah

  9. Eine schöne Zusammenstellung, gelesen habe ich davon noch keines, einige werde ich mir aber kurzfristig näher anschauen. Und zwar:
    Die letzten Tage von Stefan Zweig, Moby Dick und Der nasse Fisch.

    Als Empfehlung möchte ich dir vier ganz unterschiedliche Anregungen geben, von denen ich denke, dass sie dich begeistern können.

    Als erstes die leider verlagsvergriffene Comicadaption von Joe Haldemans „Der ewige Krieg“ (Carlsen 2011).

    Außerdem wahlweise einen der Bände des Künstlers Patrick Prugne, allesamt erschienen bei Splitter, z. B. „Frechman“ und „Pawnee“. Seine Aquarellkunst ist gigantisch schön.

    Mein dritter Vorschlag sind die Werke von „Jim“, unter denen der Zweiteiler „Eine Nacht in Rom“ zu meinen absoluten Lieblingsbücher gehört. Erschienen bei Splitter.

    Guy Delisle wird sicher noch jemand anderes nennen ;-D , daher empfehle ich als letzten Autor in dieser kleinen Reihe: Peer Meter! In seinen Graphic Novels widmet er sich deutschen „Serienmördern“. Den Anfang machte er mit „Gift“, das die Geschichte der Bremer Gesche Gottfried erzählt. Faszinierend umgesetzt und erzählt in ausdrucksstarken Bildern von Barbara Yelin (ebenfalls Reprodukt)

    Liebe Grüße,
    Sandra

  10. Sehr schön! Frage mich weiterhin, warum dieses Medium so ein Schattendasein führt, ist es doch eigentlich das manifestierte Bindeglied zwischen Film und Roman.

    Ein paar Tipps hab ich natürlich auch noch für dich:
    Herausragend wegen ihrer zeichnerischen Gestaltung sind Craig Thompsons ‚Habibi‘ und David Mazzucchellis ‚Asterios Polyp‘, zwei meiner absoluten Lieblinge.
    ‚Baby’s in black‘ von Arne Bellstorf sollte auch was für dich sein, erzählt wird die Geschichte des fünften Beatles Stuart Sutcliffe und der Fotografin Astrid Kirchherr.
    Weiterhin empfehlenswert:
    -Rembetiko
    -Das Attentat
    -Die Sache mit Sorge
    und die sehr aktuellen Titel ‚Freedom Hospital‘ und ‚Im Land der Frühausteher‘.

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