Ausgelöscht

Heinz Helle: Eigentlich muessten wir tanzen

Schon auf der zweiten Seite von Heinz Helles Roman „Eigentlich müssten wir tanzen“ haben die fünf Männer, um die es geht, sämtliche Sympathien verspielt. Gleichzeitig zeigt die geschilderte Szene unmissverständlich, dass sich der Leser in eine Welt hineinbegibt, in der die Regeln des menschlichen Zusammenlebens, des Anstands und der Moral vollkommen verschwunden sind. Eine kaputte Welt der tierhaften Triebe und des unbarmherzigen Überlebenswillens. Was ist geschehen?  „Ausgelöscht“ weiterlesen

Lasst alle Hoffnung fahren?

Stephen Emmott: Zehn Milliarden

Das Buch „Zehn Milliarden“ von Stephen Emmott hat es in sich. Und zwar gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen ist es buchgestalterisch ein echter Hingucker, mit einem aufwändig produzierten und sehr haptischen Umschlag, der Innenteil schon fast ein typographisches Gesamtkunstwerk. Und zum anderen geht es um nichts Geringeres als den Untergang unserer Welt. „Lasst alle Hoffnung fahren?“ weiterlesen