Ein Literaturportal für Köln

Das Literaturportal literaturszene-koeln.de bietet Informationen zu allen Facetten des literarischen Lebens in Koeln

»Das literarische Leben der Stadt sichtbarer machen, die Arbeitsbedingungen der Kölner Literaturschaffenden verbessern und die Vernetzung zwischen den verschiedenen literarischen Praxisbereichen sowie mit anderen Kunstsparten fördern.« Das sind die Aufgaben, die sich der Verein Literaturszene Köln e. V. auf die Fahnen geschrieben hat. Eine erste große Aktion war die Organisation der Kölner Literaturnacht, deren Wiederholung 2020 aus bekannten Gründen auf dieses Jahr verschoben werden musste. Nun hat ein weiteres Projekt Gestalt angenommen:  Die Vereinswebsite literaturszene-koeln.de wurde aufwendig umgebaut und herausgekommen ist dabei ein Literaturportal für Köln.

Seit der Gründung des Vereins am 23. April 2018 – nicht ganz zufällig am Welttag des Buches – engagiere ich mich dort in der Vorstandsarbeit. Umso mehr freue ich mich, in diesem Blogbeitrag das neue Literaturportal vorzustellen. Die Idee ist, alle wichtigen Informationen zum Thema Literatur in Köln an einer Stelle zusammenzuführen und zu bündeln. Daher wird es auf literaturszene-koeln.de eine Menge zu entdecken geben: Aktuelle Berichte, Portraits und Interviews, Links zu literarischen Initiativen in Köln, Adressen von Buchhandlungen, Bibliotheken und Verlagen, Informationen über Fördermittel und Stipendien für Schreibende, Angaben zu Literaturfestivals und zu Veranstaltungsreihen. Zentral auf der Startseite eingebunden sind die aktuellen Termine aus dem Literaturkalender Köln, einer durch das Kölner Literaturhaus betreuten Seite. 

Kurz: literaturszene-koeln.de ist eine Plattform, die das literarische Leben in Köln mit all seinen Facetten abbildet. Regelmäßig werden neue Beiträge erscheinen, die redaktionelle Betreuung des Portals erfolgt durch Paula Döring, die ebenfalls im Vorstand des Vereins aktiv ist; sie war maßgeblich daran beteiligt, das Projekt voranzubringen. Erstellt wurde die Seite durch Martina Hahn und Volker Heupel von der Agentur Design², die einen wunderbaren Blick für das Wesentliche hatten – vielen Dank für die großartige Zusammenarbeit. Und natürlich wäre das alles nicht möglich gewesen ohne die Förderung durch das Kulturamt Köln. 

Angesichts der aktuellen Situation soll das neue Portal ein Forum bieten, in dem sich alle Literaturschaffenden wiederfinden können. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, die digitale Präsenz von literarischen Initiativen, Veranstaltungsformaten, Autorinnen und Autoren, Buchhandlungen und von vielen anderen Akteuren der literarischen Szene zu unterstützen. Der Verein sieht das Literaturportal als einen wichtigen Beitrag für die Sichtbarkeit des literarischen Lebens in Köln an – auch nach dem pandemiebedingten Ausnahmezustand. Dann erst recht. 

»Solange es Bücher gibt, ist die Welt noch in Ordnung« – natürlich ist die Welt momentan alles andere als in Ordnung. Doch dieser Spruch auf unseren Plakaten, die zur Zeit überall in Köln auf das neue Literaturportal aufmerksam machen, hat etwas Tröstliches. Denn das kann Literatur: trösten. Sie kann helfen, mit schwierigen Situationen zurechtzukommen, sie kann aufrütteln, sie kann Einstellungen verändern. Sie kann durch ihre Klarheit und Schönheit begeistern. Sie kann zu Tränen rühren. Sie kann uns zum Lachen bringen und zum Weinen. Sie kann uns nachdenklich machen, manchmal auch wütend. Sie kann uns verzaubern. Sie kann uns teilhaben lassen an fremden Leben, eintauchen lassen in andere Schicksale und andere Zeiten. Sie kann uns begleiten. Immer. 

Neugierig geworden? Schaut mal vorbei auf literaturszene-koeln.de. Dort gibt es zudem die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren, um vier Mal im Jahr über Veranstaltungsreihen, Förderungen oder Stipendien informiert zu werden. Oder vernetzt euch mit dem Verein auf Instagram, Facebook oder Twitter. Und wer per E-Mail Kontakt aufnehmen möchte: mail@literaturszene-koeln.de. Wir freuen uns stets über Hinweise, Anregungen, Wünsche oder Unterstützung. 

Bis denn dann. Vielleicht ja bei der 2. Kölner Literaturnacht 2021. 

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