Eine Geschichte erzählen

Alex Capus: Koenigskinder

Die Bücher von Alex Capus mochte ich schon immer und einmal durfte ich auch seine Entertainer-Qualitäten bei einem Liveauftritt erleben – ein denkwürdiger Spätnachmittag auf einem Ausflugsschiff weit draußen auf dem Zürichsee. Jetzt aber soll es um seinen Roman »Königskinder« gehen. Darin erzählt Alex Capus die unglaubliche Liebesgeschichte von Jakob und Marie, die es aus den Schweizer Bergen am Vorabend der französischen Revolution an den Versailler Königshof verschlug. Und das alles charmant eingebettet in eine Autopanne im Hier und Jetzt – denn elegant springt die Handlung immer wieder ins Heute und schafft mit diesem Perspektivwechsel ein wunderbares Lesevergnügen.
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Auf dem Literaturschiff

Zürich liest 2016: Eine Fahrt mit Alex Capus weit hinaus auf den Zürichsee, eine Lesung und ein nahezu perfekter Nachmittag.

Achtung! Das hier ist ein vollkommen unsachlicher Beitrag voller Begeisterungsstürme, geht es doch um einen nahezu perfekten Nachmittag. Es ist die im Text über „Zürich liest 2016“ versprochene ausführliche Schilderung der Lesung von Alex Capus während einer ausgedehnten Bootsfahrt über den Zürichsee. Wobei es „Lesung“ nicht ganz trifft. Aber der Reihe nach. „Auf dem Literaturschiff“ weiterlesen

72 Stunden im Literaturrausch

Zürich liest 2016: 72 Stunden im Literaturrausch

Zürich liest“ ist das größte Lesefestival der Schweiz, das dieses Jahr vom 27. bis zum 30. Oktober stattgefunden hat. Der Kaffeehaussitzer war einer von fünf Literaturblogs, die als offizielle Kooperationspartner das Lesefest begleitet haben – auf ihren Blogs, auf Facebook und unter dem Hashtag #Zl16 auf Twitter und Instagram. So hatte ich das große Vergnügen, zusammen mit Sarah Reul (Pinkfisch), Friederike Kipar (Die Buchbloggerin), Linus Giese (Buzzaldrins Bücher) und Janine Rumrich (Kapri-ziös) mehrere Tage lang durch Zürich zu streifen, an vielen Lesungen und anderen Veranstaltungen teilzunehmen und 72 Stunden lang mich intensiv mit Literatur in all ihren Facetten zu beschäftigen. Denn soviel sei vorweg gesagt: Das Programm war großartig zusammengestellt. Und da wir häufig bei unterschiedlichen Lesungen oder anderen Veranstaltungen unterwegs waren, decken unsere Festivalberichte ein breites Spektrum von „Zürich liest 2016“ ab. „72 Stunden im Literaturrausch“ weiterlesen

Zürich liest 2016: Zurechtgeschnitzt

Zürich liest 2016: Das Programm

Zürich liest ist das größte Lesefestival der Schweiz. Trotzdem hatte ich es bisher nur am Rande wahrgenommen, von Köln aus gesehen liegt Zürich eben nicht gerade um die Ecke. Das wird sich dieses Jahr komplett ändern, denn als einer von fünf offiziellen Blogger-Kooperationspartnern ist der Kaffeehaussitzer vor Ort und ich freue mich jetzt schon auf intensive Literaturerlebnisse Ende Oktober. Aber es wird nicht einfach, denn die Festivalmacherinnen Janka Wüest, Violanta von Salis und Natalie Widmer haben zusammen mit ihrem Team ein äußerst abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Qual der Wahl, aber ein angenehmes Luxusproblem.

Wie meine Bloggerkolleginnen von Buzzaldrins Bücher, Die Buchbloggerin, Kapri-ziös und Pinkfisch habe auch ich mir im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, welche Lesungen oder Veranstaltungen in Zürich besucht werden möchten. Wegzeiten zwischen den einzelnen Locations mussten berücksichtigt, Entscheidungen bei gleichzeitig stattfindenden Termin schweren Herzens getroffen werden. Herausgekommen ist dabei eine – wie ich glaube – sehr spannende Mischung. Zurechtgeschnitzt und angepasst an den eigenen Geschmack. „Zürich liest 2016: Zurechtgeschnitzt“ weiterlesen

Das Leben in der Sevilla-Bar

Alex Capus: Das Leben ist gut

Obwohl ich die Werke des Autors kenne und schätze, hat erst die Besprechung der Klappentexterin dafür gesorgt, dass ich umgehend zu einer der Buchhandlungen meines Vertrauens gegangen bin und mir „Das Leben ist gut“ von Alex Capus gekauft habe. Mal kein Buch über Sinnsuche, keines mit dramatischen Wendungen oder komplizierten Beziehungskonstellationen, sondern „Lesen voller Leichtigkeit“, wie Klappentexterin Simone Finkenwirth schreibt. Und trotzdem ein Buch mit Tiefgang. Funktioniert das? In diesem Fall, in diesem Buch ja, auch wenn es nachher noch ein „Aber“ geben wird. „Das Leben in der Sevilla-Bar“ weiterlesen