Suppen für Syrien

Suppen fuer Syrien

Gelegentlich müssen sich Buchblogger den Vorwurf anhören, sich vor den Marketingkarren der Verlage spannen zu lassen. Nun ja, Nörgler wird es immer geben, weshalb ich das Thema nicht vertiefen möchte. Zumal ich in folgendem Text ganz bewusst Werbung für ein Buch machen werde, nämlich für das Kochbuch »Suppen für Syrien«. Das viel, viel mehr ist als ein Kochbuch: Eine Hilfskampagne für Kinder und Jugendliche in dem verwüsteten Land mit seinen kriegsversehrten Menschen.

Dieses Hilfsprojekt ist von Barbara Abdeni Massaad ins Leben gerufen worden, einer in Beirut und Florida lebenden Photographin und Kochbuchautorin. Sie hatte damit begonnen, in einem nahe ihrer Beiruter Wohnung liegenden Flüchtlingslager für und mit den Menschen dort zu kochen. Suppen vor allem; nahrhaft, einfach und tröstend. Es geschah aus dem Wunsch heraus, zu helfen, den syrischen Flüchtlingen in dem provisorischen Lager zu zeigen, dass jemand an sie denkt. „Suppen für Syrien“ weiterlesen

Mahlzeit!

Ueber Kochbücher und Jamie Oliver

»Gestern Pirat, heute privat.« An diesen Satz denke ich oft, wenn ich vor meiner Kochbuchsammlung stehe. Er gibt sehr anschaulich wieder, wie sich das Leben etwa ab 35 zu verändern beginnt, langsam aber sicher. Mein erstes Kochbuch war »Kochen für Freunde« von Jamie Oliver und es war ein Geschenk zum 30. Geburtstag. Bekommen habe ich es ausgerechnet von einem meiner besten Freunde, den ich schon seit der Grundschule kenne, mit dem dem ich unzählige lustige und völlig chaotische Geschichten erlebt habe. Mit dem ich in den Urlaub getrampt bin, Bier aus Bierdosen trinkend vor dem Zelt saß, Nächte durchgefeiert habe. Viel Spaß und wenig Sorgen hatte, durchs Leben treibend, ziellos, orientierungslos, aber meistens gut gelaunt. Und er schenkt mir also vor etlichen Jahren dieses Kochbuch. „Mahlzeit!“ weiterlesen