In Berlin gewesen. Bücher gekauft.

Deutscher Buchhandlungspreis

Die Buchhandlungslandschaft in Deutschland ist einzigartig in der Welt. Nirgendwo sonst gibt es ein solch dichtes Netz an unabhängigen und inhabergeführten Buchhandlungen. Doch das ist keine Selbstverständlichkeit, denn es sind fragile Handelsstrukturen. Unabhängige Buchhandlungen stehen unter großem Druck; auf der einen Seite das zunehmend schwierigere Umfeld in verödenden Innenstädten, steigende Kosten bei gleichbleibenden Gewinnmargen, die ohnehin nicht üppig sind, fehlende Nachfolger, wenn die altgedienten Inhaber in Ruhestand gehen. Hier springt zwar immer häufiger Thalia ein und übernimmt mittelständische Buchhandlungen, aber das geht letztendlich auf Kosten der Vielfalt. 

Vielfalt ist ein gutes Stichwort: Jede Buchhandlung in unseren Städten ist nicht nur ein Schaufenster für Literatur und Bücher, sondern trägt aktiv zur Meinungsvielfalt in unserem Land bei. Denn jede unabhängige Buchhandlung hat ihr eigenes Profil – nicht umsonst heißt der Beruf offiziell »Sortimentsbuchhändler«, geht es doch darum, ein kuratiertes Sortiment zusammenzustellen. Die Buchhandlungslandschaft ist daher ein bedeutender Teil unserer Kulturlandschaft. Um dies nicht nur ideell, sondern auch materiell zu unterstützen, gibt es seit 2015 den Deutschen Buchhandlungspreis. Eine Jury wählt dafür 118 Buchhandlungen aus, von denen hundert ein Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro erhalten, fünf Buchhandlungen ein Preisgeld von 15.000 Euro und drei Buchhandlungen ein Preisgeld von 25.000 Euro. In einer Branche, die von Idealismus bis zur Selbstausbeutung geprägt ist, sind dies handfeste Preisgelder. 

Eine feine Sache ist dieser Preis. Zumindest war er das bis zu diesem Jahr. Am 10. Februar 2026 wurden die Buchhandlungen bekannt gegeben, die den Preis erhalten sollen. Sie wurden von einer unabhängigen Jury aus 483 Bewerbungen ausgewählt. Same procedure as every year? Nicht dieses Mal. Denn knapp drei Wochen später überschlugen sich die Ereignisse und was dann geschehen ist, dürften die meisten buchaffinen Menschen mitbekommen haben. Daher soll es hier vor allem darum gehen, Stimmen und Statements zu sammeln, um zumindest einen kleinen Überblick über die Geschehnisse zu geben. 

Am 3. März 2026 erfuhren drei der 118 Gewinner-Buchhandlungen aus der Presse, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in die Jury-Entscheidung hineingegrätscht ist und sie von der Liste gestrichen hatte. Die fadenscheinige Begründung waren angeblich vorliegende Erkenntnisse des Verfassungsschutzes. Es handelt sich dabei um die Buchhandlungen Zur schwankenden Weltkugel in Berlin, Golden Shop in Bremen und Rote Straße in Göttingen. Alle drei führen neben der Belletristik ein fein sortiertes Sortiment an Sachbüchern, vor allem zu linken Themen. Wie genau die »verfassungsschutzrechtlichen Erkenntnisse« aussehen sollen, wurde nicht kommuniziert und ist bis heute auch nicht bekannt. Nicht einmal bei Herrn Weimer selbst, wie Patrick Bahners in der FAZ vom 6. März süffisant schrieb: »Wolfram Weimer bleibt sich treu: Er ist sich seiner Sache sicher, weil er sie nicht kennt.« Zustande gekommen sind sie durch das sogenannte »Haber-Verfahren«, eine umstrittene Vorgehensweise, bei der alles im Ungefähren bleibt und, die den Betroffenen nicht ermöglicht, sich dazu zu äußern oder auch nur Einblick zu erhalten.

Vermutlich hat bei Weimer schon das Attribut »links« für Unruhe gesorgt, gehört der Inhaber dieses für unser Kulturleben wichtigen Amtes doch zum Gründungsteam der rechtskonservativen Zeitschrift »Cicero« und ist Verfasser von Büchern mit Titeln wie »Das Konservative Manifest« oder »Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit«. Denkbar schlechte Voraussetzungen für einen Job, bei dem es um Meinungsvielfalt geht. 

Allerdings hat sich Wolfram Weimer mit seiner Entscheidung mit der falschen Branche angelegt. Denn es ist ein ungeheuerlicher Vorgang: Weil ihm die Auswahl nicht passte, korrigiert ein Beauftragter der Bundesregierung die Entscheidung einer unabhängigen Jury. Und was unmittelbar darauf folgte, war eine wahrer Sturm der Entrüstung. Es ist kaum möglich, alle Reaktionen und Wortmeldungen zu dokumentieren, so viele sind es. 

»Rote Karte für Gesinnungsschnüffelei«

Am 4. März 2026 veröffentlichte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Dachverband unserer Branche, ein erstes Statement: »Die Kunst- und Meinungsfreiheit sind für die Arbeit der Buchhandlungen und unsere gesamte Gesellschaft von größter Bedeutung. Umso wichtiger ist es, dass Entscheidungen über Preisträger transparent und primär an kulturellen Kriterien ausgerichtet sind.« In der Süddeutschen Zeitung ergänzte Börsenvereins-Vorsteher Sebastian Guggolz, dass Weimer mit seiner Vorgehensweise Weimer »die Verfassung, den Verfassungsschutz und diesen Preis« beschädige.

Ebenfalls unmittelbar nach dem Eklat schrieb die Kurt-Wolff-Stiftung – einer der maßgeblichen Initiatoren des Preises – in einer Presseerklärung: »Die drei betroffenen Buchhandlungen Golden Shop (Bremen), Rote Straße (Göttingen) und Zur schwankenden Weltkugel (Berlin), sind seit vielen Jahrzehnten mit ihrem Engagement und ihrem Sortiment ein fester Bestandteil des deutschen Buchhandels und jeweils bedeutende Ankerpunkte der lokalen Kulturvermittlung. Gerade diese Buchhandlungen sorgen mit ihrem Angebot abseits des Mainstreams exemplarisch für die Sichtbarkeit von Vielfalt. Sie setzen sich mit ihrer Arbeit für die in einer Demokratie grundlegenden Prinzipien Meinungsfreiheit, Freiheit von Kunst und Literatur und für die Möglichkeit der Meinungsbildung ein und haben die Auszeichnung daher mehr als verdient. Sie ihnen aufgrund von Bedenken, die nicht einmal mitgeteilt werden, vorzuenthalten ist mehr als bedenklich – auch im Hinblick auf kommende Kulturpreisverleihungen.«

Ein paar Tage später wird der Börsenverein-Landesverband Berlin-Brandenburg deutlicher: »Wir zeigen Gesinnungsschnüffelei die Rote Karte und fordern den Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien auf, seiner Aufgabe als Förderer der Kultur gerecht zu werden und nicht als Kulturkämpfer zu agieren.«

Der Verlag Kiepenheuer & Witsch schreibt auf Instagram: »Mit Sorge betrachten wir den intransparenten Eingriff des BKM bei der Vergabe des Deutschen Buchhandlungspreises und die daraus folgende Stigmatisierung dreier Buchhandlungen. Dass sie ohne Angabe von Kriterien und Gründen von der Liste der Preisträger gestrichen werden, ist nicht akzeptabel. Wir erwarten eine Aufklärung seitens des BKM.«

Hanser-Verleger Jo Lendle bringt es in der Süddeutschen Zeitung auf den Punkt: »Kulturpreise sind kein Ort der Terrorabwehr.«

PEN Berlin stellt in einer Presseerklärung grundsätzliche Fragen: »Hält der Kulturstaatsminister das Bundesamt für Verfassungsschutz für kompetent, die Arbeit von Kultureinrichtungen zu bewerten? Falls ja: Muss man davon ausgehen, dass demnächst Theater, die Stücke von Bertolt Brecht oder Heiner Müller spielen, oder die Wagner-Festspiele in Bayreuth vom Verfassungsschutz beobachtet werden?« Und weiter: »Lässt sich der Kulturstaatsminister in seinen Entscheidungen von der AfD oder von einer Meldestelle im Wartestand wie Nius treiben, die im Herbst eine Kampagne gegen linke Buchverlage gestartet hat?«

Rainer Moritz, langjähriger Leiter des Hamburger Literaturhauses, schreibt in einem Statement über »Die Zerstörung eines Preises«: »Vielleicht sollte man ihn daran erinnern, dass er nicht zum Staatsminister bestellt wurde, um nach amerikanischem Vorbild Kulturkämpfe anzuzetteln. Für Kultur einzutreten heißt, Vielfalt und einen sehr breiten Meinungskorridor zuzulassen, ja diesen als Bereicherung zu empfinden. Das gilt gerade für den Buchhandel, egal, ob er linke, rechte oder gar keine Überzeugungen vertritt. Staatsminister Weimer hat das nicht einmal im Ansatz verstanden.«

Die von Weimer brüskierte Jury des Deutschen Buchhandlungspreises distanzierte sich vehement von der Vorgehensweise des Kulturstaatsministers. Sie steht zu der von ihr getroffenen Auswahl und wird die drei nun leeren Plätze daher auch nicht nachnominieren. 

Gleichzeitig werden die sozialen Medien, allen voran Instagram, geflutet mit unzähligen Solidaritätsbotschaften von anderen Buchhandlungen. Eine kleine Auswahl. 

Autorenbuchhandlung Berlin: »Alle drei Buchhandlungen stehen politisch links, sind über ihren Kiez hinaus bekannt und geschätzt für ihr Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Sexismus und stehen für eine wehrhafte Demokratie und Meinungsfreiheit. Das Eingreifen des BKM in die Entscheidung der unabhängigen Jury ist nicht nachvollziehbar und besorgniserregend.«

Buchladen am Freiheitsplatz, Hanau: »Das Schlimmste ist das Signal, das von der Maßnahme des BKM ausgeht, nämlich, dass im Kunst- und Kulturleben Wohlverhalten erwartet wird. Wenn Buchhandlungen oder Verlage dies realisieren (z.B. um prämiert zu werden, morgen vielleicht, um eine Auftragsvergabe zu erlangen), ist das mit Meinungs- und Kunstfreiheit nicht zu vereinbaren.«

Aegis Buchhandlung, Ulm: »Wo Buchhandlungen unter Verdacht geraten, gerät die Freiheit unter Druck.«

Glockenbachbuchhandlung, München: »Diesen Eingriff dürfen wir uns unabhängigen Buchläden nicht gefallen lassen und fordern die sofortige Rücknahme der Abzeichnung der drei Buchhandlungen! Sollte die Abzeichnung nicht zurückgenommen werden, ist die Glockenbachbuchhandlung am Tag der Preisverleihung aus Protest geschlossen!«

Buchhandlung Degenhardt, Mönchengladbach: »Unsere Branche steht für Meinungsvielfalt und unabhängige Buchhandlungen sind Orte des offenen, kritischen Austauschs und stehen für die Vielfalt im literarischen Betrieb.
Der Kulturstaatsminister darf nicht zensieren.«

Buchladen Neusser Straße, Köln: »Monika Grütters hat seinerzeit den Preis ins Leben gerufen. Erschreckend und peinlich – von der Ausschreibung, über Festakt bis hin zur Zensur – wie ihn Wolfram Weiner ausgestaltet.« 

Buchhandlung Kapitel Zwei, Recklinghausen: »Unsere Freude, dieses Jahr selbst unter den Preisträger:innen zu sein, fühlt sich plötzlich schal an. Wir wollen sie uns aber nicht nehmen lassen. Sondern mit ALLEN 118 nominierten Buchhandlungen auf der Buchmesse in Leipzig Vielfalt und Verbindung feiern.«

Rotorbooks, Leipzig: »Den Ausschluss der Buchhandlungen vom Buchhandlungspreis durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verurteilen wir auf das Schärfste!«

Buchhandlung erLesen, Würzburg: »Der Kulturstaatsminister hat drei bereits ausgewählte Buchhandlungen vom Preis ausgeschlossen – mit Verweis auf ›verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse‹. Drei renommierte, linke Buchhandlungen, die schon einige Male mit diesem Preis geehrt wurden. Ohne Stellungnahme oder weitere Erklärungen. Das ist brandgefährlich und macht ratlos und fassungslos.« Aus Protest blieb die Buchhandlung am 11. März geschlossen. 

Bücher Weyer, Köln: »Wir empfinden das als einen Akt der Willkür, der die freiheitlich demokratische Grundordnung zerstört.«

Buchhandlung Buchstabe, Neustadt (Schleswig-Holstein): »Lieber Wolfram Weimer, wir haben ein schönes Schaufenster zum Thema Meinungsfreiheit gebaut. Kommen Sie rum, lesen hilft, versprochen! Grüße gehen raus an die drei Buchhandlungen The Golden Shop, Schwankende Weltkugel und Rote Straße, die von Kulturstaatsminister Weimer vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen wurden, und an alle anderen tollen unabhängigen Buchläden, die sich wie wir gegen den Rechtsruck stellen und für eine offene Gesellschaft einsetzen!«

Buchhandlung Ute Hentschel, Burscheid: »Was bedeutet es für kulturelle Vielfalt, wenn staatliche Stellen Preisentscheidungen nachträglich verändern? Buchhandlungen sollen Orte des offenen Austauschs sein. Wenn kulturelle Anerkennung plötzlich von sicherheitsbehördlichen Einschätzungen abhängt, entsteht ein Klima, das wir aus anderen Ländern kennen: Wo Kultur still wird, weil sie nicht weiß, welche Haltung als ›riskant‹ gilt. Es geht nicht darum, extreme Positionen zu schützen, sondern darum, wie frei Kultur in einer Demokratie sein darf. … Kultur braucht Räume, in denen Vielfalt nicht als Gefahr betrachtet wird, sondern als Grundlage einer lebendigen Gesellschaft. JETZT ERST RECHT!«

Ich könnte jetzt noch sehr, sehr lange weitere Zitate von Buchhändlerinnen und Buchhändlern sammeln, die mir alle in die Instagram-Timeline gespült wurden. Ebenso die von Verlagen, Leserinnen und Lesern. Aber ich glaube, die bisher aufgeführten geben einen guten Eindruck über die Empörung quer durch die Buchhandelslandschaft. Und ich bin sehr begeistert über die vielen Reaktionen, Proteste und Solidaritätserklärungen – auch wenn ich mir wünschen würde, dass sich auch die großen Ketten dazu äußern würden.  

Nächster Akt, noch eine Schippe draufgelegt. Und noch eine.

Am 10. März ging das Drama in den nächsten Akt. Die 115 übrig gebliebenen Buchhandlungen veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie entschieden gegen die Streichung protestieren und ihre Solidarität mit den ausgeschlossenen Buchhandlungen erklären. Außerdem kündigten sie an, zusammenzulegen, um den Kolleginnen und Kollegen das gestrichene Preisgeld zu ersetzen. In der Zwischenzeit hatten die drei betroffenen Buchhandlungen angekündigt, gemeinsam anwaltlich gegen die Streichung vorzugehen.

Am Nachmittag des 10. März kam dann die Verlautbarung, dass Weimer den Festakt der Preisverleihung während der Leipziger Buchmesse abgesagt hat. Stattdessen sollen die Urkunden per Post verschickt werden. Auf BlueSky brachte es der Autor Saša Stanišić auf den Punkt: »Inkompetenz, paternalisierende Übergriffigkeit, Willkür, Illiberalität, ideologische Einflussnahme auf Kultur, überhaupt Kulturfreiheit-Feindlichkeit, und jetzt auch noch SCHISS. Wir haben so viele schlechte Politiker, aber der Typ ist ja fast Kategorie Spahn.« 

Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen, außer, dass am 11. März noch eine Schippe draufgelegt wurde – man mag es kaum glauben. Es kam heraus, dass aus dem Hause Weimer am 10. Februar 2026 an die drei ausgeschlossenen Buchhandlungen eine Mail versandt wurde, die sie darüber informierte, dass sie nicht für eine Auszeichnung ausgewählt wurden. Während gleichzeitig die Jury die drei nicht nur auf der Liste hatte, sondern zwei der Buchhandlungen sogar als »besonders herausragend« prämiert werden sollten – was einem Preisgeld von je 15.000 Euro entsprochen hätte. Es handelt sich dabei um die Buchhandlungen Golden Shop in Bremen und Rote Straße in Göttingen. Eine dreiste Lüge also von Seiten des Kulturstaatsministers, der von Tag zu Tag eine immer peinlichere Figur macht. 

Was bleibt, ist der Scherbenhaufen eines wunderbaren Preises. Ein Kulturstaatsminister, der mit seinem limitierten Weltbild für den Job schlichtweg nicht geeignet ist und besser heute als morgen zurücktreten sollte. Aber auch das Gefühl, eine großartige Welle der Solidarität erlebt zu haben. Und inzwischen kennt ganz Deutschland diese drei kleinen, unabhängigen Buchhandlungen. 

In Berlin gewesen. Bücher gekauft.

Am 4. und 5. März 2026 war ich beruflich in Berlin, gerade als der Eklat hochzukochen begann. Die Buchhandlung zur schwankenden Weltkugel lag nur knappe hundert Meter von meinem Arbeitsplatz entfernt – was lag näher, als gegen Mittag dort vorbeizuschauen und einen Buchkauf zu tätigen. Und dort war eine Menge los: Freunde der Buchhandlung schauten vorbei, es gab Umarmungen und Gespräche, ein ARD-Reporter stand mit einem Mikro im Laden, um nach einem Statement zu fragen und ich war bei weitem nicht der einzige, der mit neuerworbenen Büchern den Laden wieder verließ. 

Denn das ist das Beste, was wir als Leserinnen und Leser tun können, um dem unwürdigen Verhalten unseres Kulturstaatsministers etwas entgegenzusetzen: Bücher kaufen. 

Und gefeiert wird trotzdem: Der Hanser Verlag hat alle 118 nominierten Buchhandlungen zur Party während der Leipziger Buchmesse eingeladen. 

Golden Shop, Fehrfeld 4, 28203 Bremen

Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7, 37073 Göttingen

Buchladen zur schwankenden Weltkugel, Kastanienallee 85, 10435 Berlin

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