Abhandengekommen

Demian Lienhard, Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat

In Köln gibt es die Redewendung: »Beim ersten Mal haben wir es ausprobiert, beim zweiten Mal ist es schon Tradition und beim dritten Mal Brauchtum.« Allerdings geht es jetzt nicht um Köln, sondern um Leipzig. Genauer gesagt um die Wohnzimmerlesung anlässlich der Leipziger Buchmesse. Diese Lesung fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt, ist nach obiger Definition also schon eine Tradition. Und genau so hat es sich angefühlt, etliche der letztjährigen Besucher waren wieder dabei, aber auch einige neue Gesichter. Zu Gast war dieses Jahr Demian Lienhard mit seinem Roman »Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat«. Ein Buch, dass den Lesern die dramatische Situation im Zürich der Achtzigerjahre nahebringt. Sehr nahe. „Abhandengekommen“ weiterlesen

Süchtig nach einem Süchtigen

Jo Nesbø: Die Harry-Hole-Romane

Angefangen hat alles auf der Frankfurter Buchmesse 2010. Genauer gesagt am Stand des Ullstein Verlags. Dort traf ich einen Verlagsmitarbeiter, mit dem ich zusammen studiert habe. Wir plaudern immer, wenn wir uns auf einer der beiden Buchmessen treffen. Dieses Mal drückte er mir mit der Bemerkung, ich würde doch Krimis mögen, zwei Bücher in die Hand. Wenn ich Bücher geschenkt bekomme, sage ich selbstverständlich nie Nein und so freute ich mich über „Der Erlöser“ und „Der Schneemann“, beide von Jo Nesbø. Am nächsten Tag fuhr ich nach Hause, die Bücher im Gepäck. „Süchtig nach einem Süchtigen“ weiterlesen