Eine Chance nutzen

„Alles, was ich am Strand gefunden habe“ von Cynan Jones ist eines dieser Bücher, bei denen man erst einmal tief durchatmen muss, wenn die letzte Seite gelesen ist. Zumindest mir ging das so. Nachdem mich schon der Vorgänger „Graben“ sehr … Weiterlesen

Leiden im luftleeren Raum

Plötzlich war es da, wie aus dem Nichts aufgetaucht: Selten war ein Buch einer bis dahin kaum bekannten Autorin so präsent in Blogs und Medien wie Hanya Yanagiharas Roman „Ein wenig Leben“. Vorab-Schwärmereien, Besprechungen, Schilderungen von Leseerfahrungen, Gespräche über die Gefühle, die das … Weiterlesen

Familien.Geschichte

Viele Leser kennen das: Man ist hin- und hergerissen von einem Roman; während der Lektüre kann man gar nicht genau beschreiben, was einem an dem Werk gefällt, ist aber gleichzeitig davon fasziniert. Doch ist es nicht gerade das, was ein gutes Buch ausmacht? … Weiterlesen

Monolog im Trinkerhirn

Krass. Um dieses Wort inflationär zu benutzen bin ich etwas zu alt. Aber als Einstieg in diesen Beitrag passt es perfekt, denn besser kann man den Roman „McGlue“ von Ottessa Moshfegh eigentlich kaum beschreiben. Kostprobe? „Das Schiff legt ab. Ich klammere mich … Weiterlesen

Abenteuergeschichten vom Feinsten

Es ist höchste Zeit für diesen Beitrag, denn mit großem Schrecken musste ich feststellen, dass zwei meiner absoluten Lieblingsbücher nicht mehr lieferbar sind. Das ist mir völlig unverständlich, gehören doch „Alatriste“ und „Das Gold des Königs“ von Arturo Pérez-Reverte mit … Weiterlesen

Im Dunkeln

Um gleich einmal mit der Tür in Haus zu fallen: „Endgültig“ von Andreas Pflüger ist einer der besten deutschen Kriminalromane, den ich in den letzten Jahren gelesen habe. Punkt. Wer es etwas ausführlicher mag: Es liegt nicht nur an dem spannenden und … Weiterlesen

Im Lawinenwinter

Das Buch „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ von Gerhard Jäger ist der Roman, der mich von allen Büchern in den letzten Monaten am meisten begeistert hat. Dabei wäre er beinahe an mir vorbeigegangen, wenn nicht Bloggerkollegin … Weiterlesen

Die da draußen

Normalerweise benutze ich nie einen Buchtitel als Beitragsüberschrift, sondern denke mir eine passende Formulierung aus. Beim Roman „Wir da draußen“ von Fikry El Azzouzi allerdings ist der Titel so perfekt gewählt in seiner Aussage, dass ich ihn fast unverändert übernommen habe. Allerdings … Weiterlesen

Tief in den Wäldern

In diesem Beitrag geht es um zwei Bücher, die inhaltlich und stilistisch sehr verschieden sind. Doch sie haben ein verbindendes Element: Den Wald. Oder vielmehr den Wald als Rückzugsort von der Gesellschaft, als Versteck vor anderen Menschen, weitab von allem. … Weiterlesen

Wenn der Krieg kommt

Sandheim ist ein verschlafenes Dorf in der badischen Provinz, fernab von der großen, weiten Welt. Doch im Frühjahr 1945 rollt plötzlich der Krieg darüber hinweg und verändert alles. Jochen Metzger beschreibt in seinem dokumentatorischen Roman „Und doch ist es Heimat“ … Weiterlesen

Ein Jahr am Abgrund

„Spinner“ ist ein früher Roman von Benedict Wells, den er jetzt, sieben Jahre nach Erscheinen, noch einmal überarbeitet hat. Das machte mich neugierig, denn es kommt selten vor, dass ein heutiger Autor ein Buch noch einmal in einer neuen Version veröffentlicht. Also … Weiterlesen

Heimatlose Schachspieler

Vor einiger Zeit unterhielt ich mich mit dem Buchhändler in einer der Buchhandlungen meines Vertrauens. Wir sprachen über Paris, über die Magie und Schönheit dieser Stadt und er bekam leuchtende Augen, hatte er doch dort eine Weile gelebt. Außerdem zog er das … Weiterlesen

Auf der Suche

Ein absoluter Zufallstreffer: Ich kannte den Autorennamen nicht, mir sagte der Titel nichts, der Klappentext gab wenig Informationen preis und eigentlich sprach mich das Buchcover nicht besonders an. Aber ich habe das Buch „Fluchtwege“ des italienischen Autors Sandro Veronesi trotzdem … Weiterlesen

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